Mārkaṇḍeya Ṛṣi Tested by Indra and Blessed by Nara-Nārāyaṇa
आहुश्चिरायुषमृषिं मृकण्डतनयं जना: । य: कल्पान्ते ह्युर्वरितो येन ग्रस्तमिदं जगत् ॥ २ ॥ स वा अस्मत्कुलोत्पन्न: कल्पेऽस्मिन् भार्गवर्षभ: । नैवाधुनापि भूतानां सम्प्लव: कोऽपि जायते ॥ ३ ॥ एक एवार्णवे भ्राम्यन् ददर्श पुरुषं किल । वटपत्रपुटे तोकं शयानं त्वेकमद्भुतम् ॥ ४ ॥ एष न: संशयो भूयान् सूत कौतूहलं यत: । तं नश्छिन्धि महायोगिन् पुराणेष्वपि सम्मत: ॥ ५ ॥
āhuś cirāyuṣam ṛṣiṁ mṛkaṇḍu-tanayaṁ janāḥ yaḥ kalpānte hy urvarito yena grastam idaṁ jagat
Die Autoritäten sagen, der Ṛṣi Mārkaṇḍeya, Sohn des Mṛkaṇḍu, sei ein außergewöhnlich langlebiger Weiser gewesen; am Ende des Kalpa, als das ganze Universum im Flutstrom der Auflösung verschlungen wurde, blieb er allein übrig. Doch derselbe Mārkaṇḍeya, der Vorzüglichste aus dem Geschlecht Bhṛgus, wurde im gegenwärtigen Tag Brahmās in meiner eigenen Familie geboren, und bis heute haben wir in diesem Tag Brahmās keine allumfassende Vernichtung gesehen. Ferner ist bekannt, dass er, hilflos im großen Ozean der Auflösung umhertreibend, in jenen furchterregenden Wassern eine wunderbare Person erblickte: einen Knaben, der allein in der Falte eines Banyanblattes lag. O Sūta, darum ist unser Zweifel und unsere Neugier so groß. O großer Yogī, als Autorität selbst unter den Purāṇas anerkannt, bitte zerschneide unsere Verwirrung.
Lord Brahmā’s day, consisting of his 12 hours, lasts 4 billion 320 million years, and his night is of the same duration. Apparently Mārkaṇḍeya lived throughout one such day and night and in the following day of Brahmā continued living as the same Mārkaṇḍeya. It seems that when annihilation occurred during Brahmā’s night, the sage wandered throughout the fearful waters of destruction and saw within those waters an extraordinary personality lying on a banyan leaf. All of these mysteries concerning Mārkaṇḍeya will be clarified by Sūta Gosvāmī at the request of the great sages.