Bali Mahārāja Upholds Truth; Vāmana Reveals the Universal Form and Takes the Two Steps
हृद्यङ्ग धर्मं स्तनयोर्मुरारे- र्ऋतं च सत्यं च मनस्यथेन्दुम् । श्रियं च वक्षस्यरविन्दहस्तां कण्ठे च सामानि समस्तरेफान् ॥ २५ ॥ इन्द्रप्रधानानमरान्भुजेषु तत्कर्णयो: ककुभो द्यौश्च मूर्ध्नि । केशेषु मेघाञ्छ्वसनं नासिकाया- मक्ष्णोश्च सूर्यं वदने च वह्निम् ॥ २६ ॥ वाण्यां च छन्दांसि रसे जलेशं भ्रुवोर्निषेधं च विधिं च पक्ष्मसु । अहश्च रात्रिं च परस्य पुंसो मन्युं ललाटेऽधर एव लोभम् ॥ २७ ॥ स्पर्शे च कामं नृप रेतसाम्भ: पृष्ठे त्वधर्मं क्रमणेषु यज्ञम् । छायासु मृत्युं हसिते च मायां तनूरुहेष्वोषधिजातयश्च ॥ २८ ॥ नदीश्च नाडीषु शिला नखेषु बुद्धावजं देवगणानृषींश्च । प्राणेषु गात्रे स्थिरजङ्गमानि सर्वाणि भूतानि ददर्श वीर: ॥ २९ ॥
hṛdy aṅga dharmaṁ stanayor murārer ṛtaṁ ca satyaṁ ca manasy athendum śriyaṁ ca vakṣasy aravinda-hastāṁ kaṇṭhe ca sāmāni samasta-rephān
O König, Bali Mahārāja sah im virāṭ-Leib des Herrn Murāri: im Herzen das Dharma; auf der Brust ṛta und Wahrhaftigkeit; im Geist den Mond; auf dem Busen Śrī Lakṣmī mit der Lotusblume in der Hand; am Hals alle Veden und heiligen Klangschwingungen; an den Armen die Devas unter Indras Führung; in beiden Ohren die Himmelsrichtungen; auf dem Haupt die höheren Welten; im Haar die Wolken; in den Nasenlöchern den Wind; in den Augen die Sonne; und im Mund das Feuer. Aus Seiner Rede gingen die vedischen Mantras hervor; auf dem Geschmack Seiner Zunge war Varuṇa; in Seinen Augenbrauen die regulativen Prinzipien; in Seinen Lidern Tag und Nacht; auf Seiner Stirn Zorn; auf Seinen Lippen Gier. In Seiner Berührung war Begierde; in Seinem Samen alle Wasser; auf Seinem Rücken Irreligiosität; und in Seinen Schritten das Opferfeuer des yajña. In Seinem Schatten war der Tod; in Seinem Lächeln die māyā; und in den Körperhaaren alle Heilkräuter. In Seinen Adern waren die Flüsse; an Seinen Nägeln die Steine; in Seiner Intelligenz Brahmā, die Devas und die ṛṣis; und in Seinem ganzen Körper und seinen Sinnen alle Wesen, bewegliche und unbewegliche. So sah Bali das gesamte Universum in der gewaltigen Gestalt des Herrn.
This verse states that the universal form contains all aspects of existence—rivers, mountains, Brahmā, demigods, sages, and all moving and nonmoving beings—situated within the Lord’s life-airs and limbs.
Śukadeva Gosvāmī speaks this narration to King Parīkṣit, describing the vision of the universal form and what was perceived within it.
By practicing reverence and responsibility—seeing life as sacred and interconnected—one cultivates humility, reduces envy, and strengthens devotion through remembering the Lord as the shelter of all.