
Chapter 207: कौमुदव्रतं (Kaumuda-vrata)
In Fortsetzung des methodischen Verzeichnisses der Observanzen im Vrata-khaṇḍa lehrt Herr Agni das Kaumuda-vrata als eine einmonatige vaiṣṇavische Disziplin, auszuführen in der hellen Monatshälfte des Āśvina. Der Übende bekräftigt seine Absicht—auf bhukti und mukti zugleich gerichtet—durch geregelte Ernährung (eine Mahlzeit täglich und Fasten am Ekādaśī), fortgesetztes Japa des Namens Hari und eine Dvādaśī-Verehrungsfolge mit Viṣṇu im Zentrum. Das Gelübde betont Sinnesreinheit und ikonographische Ehrfurcht durch Salbung mit Sandelholz, Agaru und Safran sowie durch Darbringung von Lotus und blauem Lotus. Ununterbrochene Hingabe wird durch eine Öllampe, verbunden mit maßvoller Rede, und durch Tag-und-Nacht-Speiseopfer wie pāyasa, āpūpa und modaka gefestigt. Der Übende unterwirft sich dem Mantra „Oṃ namo Vāsudevāya“, bittet um Vergebung und vollendet die sozial-ethische Achse des vrata, indem er einen Brāhmaṇa speist, bis die Gottheit als für das Ritual ‘erwacht’ gilt. Das Kapitel schließt mit der Aussage, dass einmonatige, beständige Askese die erworbene Frucht (phala) vermehrt.
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It is prescribed for the bright fortnight (śukla-pakṣa) of Āśvina/Āśvayuja, with Ekādaśī fasting and Dvādaśī worship, sustained as a month-long observance.
Anointing Viṣṇu with sandalwood, agaru, and saffron; offering lotus/blue-lotus (or jasmine); maintaining an oil lamp; presenting naivedya such as pāyasa, āpūpa, and modaka; reciting “Oṃ namo Vāsudevāya”; seeking forgiveness; and feeding a brāhmaṇa as part of completion.