Adhyaya 204
Vrata & Dharma-shastraAdhyaya 2040

Adhyaya 204

Chapter 204 — मासोपवासव्रतम् (The Vow of Month-long Fasting)

Herr Agni lehrt Vasiṣṭha das māsopavāsa-vrata, das Gelübde eines einmonatigen Fastens, als das vorzüglichste aller Gelübde, das nach einem vaiṣṇavischen Opfer und mit Erlaubnis des Guru zu übernehmen ist. Der Übende prüft seine Kraft durch vorbereitende Askesen (z. B. kṛcchra), und die Berechtigung wird auf vānaprasthas, Asketen und Frauen ausgedehnt, ausdrücklich auch auf Witwen. Das vrata beginnt in der hellen Monatshälfte des Āśvina, nachdem am Ekādaśī gefastet wurde, und dauert dreißig Tage als Verehrung Viṣṇus bis zu Seinem Utthāna (Erwachen). Der Gelübdehalter vollzieht dreimal täglich die Viṣṇu-pūjā mit dreifachem Bad, Darbringungen, Rezitation und Meditation und wahrt strenge Zucht der Rede, Nicht-Anhaften sowie Kontakt- und Verhaltensbeschränkungen. Am Dvādaśī wird das Gelübde durch Verehrung, Speisung der Brāhmaṇas, Gabe der dakṣiṇā und korrektes pāraṇa (rituelles Fastenbrechen) abgeschlossen. Das Kapitel nennt standardisierte Gaben (besonders in Dreizehner-Sätzen) und verheißt Früchte: Läuterung, Erhebung der Familienlinien und Erlangung von Viṣṇuloka; aus Mitgefühl sind Milch und Ghee erlaubt, falls der Gelübdehalter in Ohnmacht fällt, da sie als von Brāhmaṇas gebilligtes havis gelten.

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Frequently Asked Questions

It is undertaken in the bright fortnight of Āśvina, after fasting on Ekādaśī, and is maintained for up to thirty days, oriented toward worship of Viṣṇu until his Utthāna.

After assessing personal capacity via austerities like kṛcchra, the vow is prescribed for vānaprasthas, ascetics (yatis), and women—explicitly including widows.

Thrice-daily worship of Viṣṇu, triple bathing, offering fragrance and flowers, recitation of Viṣṇu hymns/praises, and meditation, accompanied by restraints on speech and desire for gain.

The vow is completed by worship, feeding brāhmaṇas on Dvādaśī, giving dakṣiṇā and prescribed gifts, and then performing pāraṇa—the regulated, proper breaking of the fast.

No. The chapter states that milk and ghee given to a fainting vow-holder do not violate the vow, as they are treated as havis (an oblation) approved by brāhmaṇas.