Adhyaya 200
Vrata & Dharma-shastraAdhyaya 2000

Adhyaya 200

Dīpadāna-vrata (The Vow of Offering Lamps)

Herr Agni lehrt das Dīpadāna-vrata (Gelübde der Lampenspende) als ein Gelübde, das sowohl bhukti als auch mukti verleiht, und betont, dass das Darbringen einer Lampe über ein Jahr hinweg im Schrein einer Gottheit oder im Haus eines brāhmaṇa umfassenden Wohlstand gewährt. Das Lampenopfer wird als unvergleichliches Verdienst gepriesen, besonders während Cāturmāsya und im Monat Kārttika, und verheißt Zugang zur Sphäre Viṣṇus sowie himmlische Genüsse. Agni erzählt sodann das Beispiel Lalitās: Eine scheinbar beiläufige, mit einer Lampe im Viṣṇu-Tempel verbundene Handlung—ohne bewusste Absicht—brachte dennoch außerordentliche Frucht, sodass sie in königlichem Glück wiedergeboren wurde und ehelicher Wohlstand sich mehrte. Die Lehre reicht von Lohn zur Selbstzucht: Lampendiebstahl wird verurteilt und zieht karmische Folgen nach sich—Geburt als Stummer/Unverständiger und Sturz in eine Hölle der Finsternis. Es folgt eine moralische Ermahnung, die Sinnengenuss und unethisches Begehren (insbesondere Ehebruch) tadelt und den Hörer zu leicht zugänglicher Praxis hinwendet: den Namen Haris zu rezitieren und einfache Gaben wie eine Lampe darzubringen. Abschließend wird bekräftigt, dass dīpa-dāna die Früchte aller vratas vermehrt und dass das Hören und Annehmen dieser Lehre zu höherem Geschick führt.

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Frequently Asked Questions

Offer a lamp—ideally sustained as a yearly practice—in a deity’s shrine (especially Viṣṇu’s) or a brāhmaṇa’s home; the act is taught as a high-merit vrata granting prosperity, longevity, clarity of sight, and higher worlds, ultimately supporting liberation.

Kārttika is presented as a peak season of ritual potency: lamp-giving then is said to yield exceptional heavenly results, surpassing ordinary times and amplifying vrata-fruit.

It demonstrates that even an unpremeditated or indirect contribution to a lamp-offering in a Viṣṇu temple can generate powerful puṇya, underscoring the vow’s efficacy and the sacredness of temple-based offerings.

The chapter condemns dīpa-theft with severe karmic outcomes and uses hell imagery to caution against negligence, sense-addiction, and sexual misconduct (adultery), redirecting the practitioner toward dharmic restraint and Hari-nāma.