
Chapter 197 — दिवसव्रतानि (Day-based Vows): Dhenu-vrata, Payo-vrata, Trirātra-vrata, Kārttika-vrata, and Kṛcchra Observances
Agni eröffnet eine neue Lehrreihe über „tagesbezogene Gelübde“ (divasa-vratāni) und beginnt mit dem Dhenu-vrata, einem Spenden- und Gabe-Gelübde im Zusammenhang mit der Kuh und dem rituellen Rahmen des Schenkens. Danach wird das payo-vrata (Milch-Gelübde) als abgestufte Askese beschrieben: Schon ein einziger Tag verleiht „höchsten Wohlstand“, während längere Ausübung mit kostbaren symbolischen Gaben verbunden ist, etwa goldenen Modellen (ein wunscherfüllender Baum) oder einer „goldenen Erde“, nach pala-Gewicht bemessen. Es folgt das trirātra-vrata (Drei-Nächte-Gelübde), mit Betonung der periodischen Wiederholung (vierzehntägig oder monatlich), geregelter Speiseweise als eka-bhakta (eine Mahlzeit) und ausdrücklicher Hingabe an Janārdana/Viṣṇu; die verheißenen Früchte reichen von Reichtum bis zum Aufstieg in Haris Wohnstatt, teils als Erhebung der eigenen Linie gedeutet. Der Ritus ist an Kalenderzeichen gebunden (helle Hälfte des Mārgaśīrṣa; Aṣṭamī/Dvādaśī) und umfasst Mantra-japa „Oṃ namo Vāsudevāya“, Speisung von Brāhmaṇas, Spenden von Gewändern, Bett, Sitz, Schirm, heiliger Schnur und Gefäß sowie eine formelle Bitte um Vergebung ritueller Mängel. Danach stellt Agni das Kārttika-vrata ausdrücklich als „bhukti-mukti-prada“ (Spender von Genuss und Befreiung) vor und schließt mit benannten kṛcchra-Askesen (Māhendra, Bhāskara, Śāntapana), definiert durch Abfolgen von Milch/Quark/Fasten und durch tithi- und Wochentagsauflagen—Askese als strukturierte, ergebnisorientierte dharmische Wissenschaft.
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It is a three-night observance tied to specific lunar dates, featuring regulated intake (often eka-bhakta), Viṣṇu/Janārdana-focused worship, mantra-japa (“Oṃ namo Vāsudevāya”), brāhmaṇa-feeding, and concluding dāna with a formal request to rectify any deficiency in performance.
The chapter assigns concrete worldly outcomes (wealth, prosperity, divine conveyance) to disciplined observances while also promising ultimate ends (attaining Viṣṇu’s abode or Brahman-state), showing ritual, charity, and austerity as a unified ladder from social well-being to liberation.