
Chapter 192: चतुर्दशीव्रतानि (Vows of the Fourteenth Lunar Day)
Agni beginnt die Unterweisung über die Caturdaśī-vratas und rahmt die Observanz des vierzehnten Mondtages ausdrücklich als bhukti-mukti-pradāyaka—spendend sowohl Genuss als auch Befreiung—besonders durch Śiva-Verehrung mit Fasten im Monat Kārttika. Das Kapitel zählt sodann Varianten der Caturdaśī-Disziplin auf: (1) Śiva-Caturdaśī, die bei genau beachteten kalendarischen Konstellationen Langlebigkeit, Reichtum und Freuden verleiht; (2) Phala-Caturdaśī (oder am 12./14. Tag), mit Schwerpunkt auf Fruchtkost, Meidung von Alkohol und Fruchtgaben als Almosen; (3) Ubhaya-Caturdaśī, Fasten und Verehrung Śambhus am vierzehnten (und auch am achten) Tag in heller wie dunkler Monatshälfte, mit der Verheißung des Himmels. Eine weitere Präzisierung schreibt die nakta-Observanz (Mahlzeit nur nachts) an Kṛṣṇa Aṣṭamī und Kṛṣṇa Caturdaśī vor, um weltliche Freuden und ein glückverheißendes Geschick nach dem Tod zu erlangen. Danach folgen rituelle Einzelheiten: Bad an Kārttika Kṛṣṇa Caturdaśī, Indra-Verehrung mit fahnenförmigen Stangen (dhvaja), und schließlich der Ananta-Ritus an Śukla Caturdaśī—Verehrung Haris als Ananta mit Anordnung von darbha-Gras und Wassergefäß, Darbringung eines pūpa aus Reismehl (die Hälfte für einen Brāhmaṇa), Rezitation von Haris Erzählung an einer Flusskonfluenz und das Binden des geweihten Fadens an Hand oder Hals für Wohlstand und Glück.
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Agni defines it as bhukti-mukti-pradāyaka: properly observed Caturdaśī worship and fasting can yield worldly enjoyments (prosperity, longevity, happiness) and spiritual uplift culminating in liberation.
Worship Hari as Ananta on Śukla Caturdaśī using a darbha arrangement and a water-vessel, prepare a rice-flour pūpa (half offered to a brāhmaṇa), perform Hari-kathā at a river-confluence, and tie a mantra-consecrated thread on the hand or neck.