
Chapter 190: Akhaṇḍa-dvādaśī-vrata (The Unbroken Dvādaśī Vow)
Herr Agni belehrt den Weisen Vasiṣṭha über das Akhaṇḍa-dvādaśī-Gelübde als Ritus der vrata-sampūrṇatā—der die Gelübde „ganz“ macht und vor Bruch bewahrt. Der Übende fastet am hellen Dvādaśī des Monats Mārgaśīrṣa zur Verehrung Viṣṇus, nachdem er in pañcagavya-Wasser gebadet und die reinigende Substanz rituell zu sich genommen hat. Ein zentrales Element ist dāna: Am Dvādaśī wird einem Brāhmaṇa ein Gefäß mit Gerste und Reis dargebracht. Das Kapitel bietet sodann einen theologischen Gebetsrahmen: Der Gelobende bittet Viṣṇu, jede Unvollständigkeit der über sieben Geburten angesammelten Gelübde zu heilen, gegründet auf das metaphysische Bild, dass das Universum im Puruṣottama „ungebrochen“ ist. Agni erweitert die Ordnung zu periodischen Disziplinen—monatlichen Observanzen und Cāturmāsya—mit monatsbezogenen Gaben wie Schalen mit śaktu (geröstetem Gerstenmehl). Abschließend wird die richtige Zeitführung von Śrāvaṇa bis zur Vollendung (pāraṇa) am Ende Kārttikas betont; Mängel können über sieben Geburten nachhallen, während erfolgreiche Befolgung Langlebigkeit, Gesundheit, Glück, Herrschaft und Genüsse verleiht.
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It is explicitly framed as a rite for vrata-sampūrṇatā—making vows complete and ‘unbroken,’ including repairing deficiencies believed to persist across seven births through Viṣṇu’s grace.
Fasting on bright Mārgaśīrṣa Dvādaśī for Viṣṇu, bathing in pañcagavya-water and partaking of it, and giving a brāhmaṇa a vessel containing barley and rice on Dvādaśī.
The votary’s prayer links personal vow-completion to the cosmic ‘unbroken wholeness’ of the universe identified with Puruṣottama (Viṣṇu), making ritual integrity a mirror of ontological unity.
The course is described as beginning in Śrāvaṇa and reaching pāraṇa at the end of Kārttika, aligning with the Cāturmāsya-related discipline and its closure.
Long life, freedom from disease, good fortune, sovereignty/kingship, and enjoyments (along with similar prosperities) are stated as outcomes.