Adhyaya 186
Vrata & Dharma-shastraAdhyaya 1860

Adhyaya 186

Daśamī-vrata (Observance for the Tenth Lunar Day)

In der fortlaufenden Darstellung tithi‑bezogener Gelübde im Vrata‑khaṇḍa führt Herr Agni, unmittelbar nach dem Abschluss der Navamī‑vratas, das Daśamī‑vrata ein. Er beschreibt dessen Früchte in der Sprache der puruṣārtha—es verleiht dharma, kāma und verwandte Ziele—und zeigt rituelle Disziplin als Mittel sowohl zu ethisch‑spirituellem Verdienst als auch zu geordnetem weltlichem Gedeihen. Kern der Praxis ist Zügelung: Am Daśamī‑Tag soll man ekabhakta (nur eine Mahlzeit) einhalten und damit kontrollierten Konsum als Reinigungsweg betonen. Das Gelübde gipfelt in dāna, mit einer sozial bedeutsamen Gabe: zehn Kühe, sodass private Askese durch öffentliches Wohltun vollendet wird. Zusätzlich wird eine prestigeträchtige Spende genannt: die acht Richtungen (dik) aus Gold darzubringen, was den Spender, so heißt es, zu einer Art Herrschaftsstellung unter den Brāhmaṇa erhebt. So verbindet Agnis Unterweisung innere Selbstregel (niyama), heilige Kalenderzeit (tithi) und äußere Großzügigkeit (dāna) zu einem einzigen dharmischen Programm.

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Frequently Asked Questions

The practitioner observes ekabhakta on Daśamī—taking a single meal—establishing dietary restraint as the vow’s primary discipline.

Upon completion of the vow, one should gift ten cows (daśa-dhenu-dāna), making dana the culminating act that externalizes the merit of the observance.

The text states that gifting the directions (dik) fashioned in gold results in becoming a lord among Brāhmaṇas, indicating social-spiritual elevation linked to high-value symbolic dana.

By combining tithi-discipline (Daśamī), bodily restraint (ekabhakta), and compassionate redistribution (dana), the vrata trains self-control and generosity—core dharmic virtues that support both worldly order and inner purification.