Adhyaya 181
Vrata & Dharma-shastraAdhyaya 1810

Adhyaya 181

Vows of the Sixth Lunar Day (Ṣaṣṭhī-vratāni)

Herr Agni setzt die kalendarische Unterweisung des Vrata-khaṇḍa fort, indem er von den Pañcamī-Gelübden zu den Ṣaṣṭhī-Gelübden übergeht und den sechsten Mondtag als rituellen Knotenpunkt darstellt, der sowohl bhukti (weltliche Früchte und Genuss) als auch mukti (Befreiung) zu verleihen vermag. Das Kapitel eröffnet mit Agnis Zusage, die Ṣaṣṭhī-Observanzen darzulegen; in einer Rezension wird als Ausgangspunkt der Monat Kārttika genannt, während Handschriftenvarianten abweichende Anfänge und Lesarten bewahren. Zu den Kernelementen gehören geregelte Nahrungsaufnahme (nur Früchte oder eine einfache reine Mahlzeit, je nach Rezension) sowie rituelle Darbringungen wie arghya. Agni benennt sodann eine Observanz, Skanda-Ṣaṣṭhī, die als akṣaya gilt, wenn sie am sechsten Tag des Monats Bhādrapada vollzogen wird, und kündigt das folgende Gelübde Kṛṣṇa-Ṣaṣṭhī für den Monat Mārgaśīrṣa an. Den Abschluss bildet eine verschärfte Askese: Ein einjähriger Nahrungsverzicht wird als fähig erklärt, das doppelte puruṣārtha-Ergebnis—Genuss und Befreiung—zu gewähren, und unterstreicht so die Verknüpfung von ritueller Disziplin und Transzendenz im Agni Purāṇa.

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Frequently Asked Questions

Observing Ṣaṣṭhī with dietary restraint (fruit-only or a simple pure meal in variants) and performing offerings such as arghya, oriented toward attaining bhukti and mukti.

Skanda-Ṣaṣṭhī is described as an akṣaya observance on the sixth day in Bhādrapada; Kṛṣṇa-Ṣaṣṭhī is announced to be performed in Mārgaśīrṣa.

Some recensions include the directive to begin observance in Kārttika, while the Jha manuscript reportedly lacks that ending; other variants adjust the dietary instruction from fruit-only to a simple pure meal.