Adhyaya 138
Jyotisha & YuddhajayarnavaAdhyaya 1380

Adhyaya 138

अध्याय १३८: षट्कर्माणि (The Six Ritual Operations)

Īśvara legt den Rahmen der ṣaṭkarmāṇi dar—sechs rituelle Wirkziele, die in Mantra-Systemen verwendet werden—und beginnt mit der zentralen technischen Regel der Mantra-Inschrift: Das sādhya (Ziel/Adressat) wird in vorgeschriebenen Positionen in Beziehung zum Mantra niedergeschrieben. Danach werden Anordnungs-Traditionen (sampradāya) aufgezählt, die wie eine rituelle „Syntax“ funktionieren: pallava (kraftvolle, auf ucchāṭana ausgerichtete Formel), Yoga-Methode (zum Ausreißen feindlicher Linien an der Wurzel), rodhaka (für stambhana und verwandte hemmende Handlungen) sowie sampuṭa (schützende Umhüllung für vaśīkaraṇa/ākarṣaṇa). Ferner werden Verflechtungsmuster wie vidarbha und Regeln der silbenweisen Platzierung erwähnt. Zu den operativen Angaben gehören die Zeitwahl (ākarṣaṇa im Frühling) und der richtige Einsatz der Mantra-Ausrufe svāhā, vaṣaṭ und phaṭ je nach gewünschter Wirkung (Befriedung, Gedeihen, Anziehung, Abwehr, Zerschlagung und Gefahr). Den Abschluss bildet eine siegschützende Abfolge mit Anrufung Yamas, gefolgt von Wissen über Nachtzeichen, Durgā-Schutz und einer Bhairavī-japa-Formel zur Feindvernichtung—als disziplinierte, durch Linie vermittelte Technik innerhalb des Dharma.

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Frequently Asked Questions

The chapter names pallava, yoga-method, rodhaka, sampuṭa, and vidarbha—each specifying how mantra and sādhya are positioned or interwoven to produce targeted ritual effects.

It treats mantra technology—placement, timing, and exclamations—as a regulated vidyā taught by Īśvara, implying disciplined use under lineage/teacher guidance and within protective, order-maintaining aims rather than mere personal impulse.