
The Nakṣatra Wheel (नक्षत्रचक्रम्)
Im Adhyāya 136 stellt Herr Agni ein praktisches jyotiṣa‑Instrument vor: das nakṣatra‑cakra, ein „Rad der Nakṣatras“, mit dem Ergebnisse von Unternehmungen wie Reisen erschlossen werden. Das Rad soll bei Aśvinī beginnen und in drei konzentrischen Bändern (tri-nāḍī) angelegt werden, die gestufte Deutungskanäle anzeigen. Danach werden Nakṣatra‑Gruppierungen und zugehörige Silben-/Mudrā‑Marker aufgezählt (z.B. Muṣṭi–Mudgara und Ṛṣṭi–Mudgara; sowie Reihen mit Abhaya, Svastika und Stambhikā), was auf eine codierte operative Taxonomie zur Ergebnislesung hinweist. Weitere Zuordnungen verbinden bestimmte Nakṣatras (Kṛttikā, Rohiṇī; Citrā, Svātī, Viśākhā; Śravaṇā, Revatī) mit phonetischen Markern (Ahi, Bhaṁ) und stärken die mnemonische Logik des Rades. Der Text nennt dieses Gebilde das Phaṇīśvara‑cakra (Schlangen‑Herr‑Rad) und erklärt, dass Günstigkeit oder Ungünstigkeit aus den Graha‑Konfigurationen zu beurteilen ist, die mit dem tri-nāḍī verbunden sind. Eine zentrale Omenregel lautet: Konjunktionen von Sonne, Mars, Saturn und Rāhu bedeuten Unheil; günstige Bedingungen können jedoch zur Heilsamkeit wenden, und die Deutung erstreckt sich auch auf Ort (Land/Dorf) und Beziehungen (Bruder, Ehefrau usw.).
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The construction and reading protocol of the tri-nāḍī nakṣatra-cakra (Phaṇīśvara cakra): starting from Aśvinī, arranging nakṣatras with coded syllable/mudrā markers, and judging results via graha-conjunctions—especially the Sun–Mars–Saturn–Rāhu inauspicious configuration.
It frames predictive technique as disciplined dharmic support: by aligning journeys, campaigns, and social actions with cosmic order (ṛta/dharma), the practitioner reduces harm, chooses timely action, and treats worldly success (bhukti) as subordinate to righteous conduct that ultimately supports inner purification and mukti.