
Chapter 135: सङ्ग्रामविजयविद्या (Saṅgrāmavijayavidyā) — The Vidyā for Victory in Battle
Dieses Kapitel markiert den Abschluss der vorangehenden Einheit („Trilokyavijaya-vidyā“) und führt dann zur Saṅgrāmavijayavidyā im Rahmen des Yuddhajayārṇava über. Īśvara lehrt eine „padamālā“ (Mantra-Girlande) für Schutzriten vom Typ stambhana/bandhana: Mund und Augen binden, Hände und Füße hemmen und feindliche duṣṭa-grahas (bösartige ergreifende Kräfte) neutralisieren. Die Formel weitet sich kosmisch aus—sie bindet die Himmelsrichtungen, die Zwischenrichtungen, das Unten und schließlich „alles“—und stellt den Sieg als ein umfassendes Eindämmungsritual des gesamten Feldes dar. Praktische Verfahren werden genannt: Anwendung mittels Asche, Wasser, Ton oder Senfkörnern, gefolgt vom Befehl „pātaya“ (zu Fall bringen/stürzen) und der Anrufung Cāmuṇḍās mit bīja-artigen Lautabschlüssen wie „vicce huṃ phaṭ svāhā“. Die Wirksamkeit wird an diszipliniertes homa, japa und pāṭha gebunden, und es wird die Visualisierung einer 28-armigen Gottgestalt mit reichem Waffenarsenal vorgeschrieben (Schwert, Schild, Keule, Stab, Bogen und Pfeile, Muschel, Banner, vajra, Diskus, Axt, Trommel, Spiegel, śakti-Speer, Wurfspieß, Pflug, Schlinge u.a.). Abschließend erwähnt der Text spezielle homa-Riten (Tarjayantī, Mahīṣa-ghātanī) und beschränkt die Weitergabe eines homa mit Sesam und drei Honigen, wobei Initiationsethik und kontrollierte Verbreitung machtvoller Ritualtechnik betont werden.
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A structured padamālā used for total-field protection (mouth/eyes/limbs, duṣṭa-grahas, and the full directional mandala), paired with operational media (ash/water/clay/mustard) and a prescribed 28-armed dhyāna with enumerated weapons.
It frames martial success as dharma-regulated sādhanā: victory is pursued through disciplined homa-japa-pāṭha and controlled adhikāra (eligibility), integrating worldly protection with ritual restraint, purity, and accountability.
Cāmuṇḍā is invoked within the victory formula, while the 28-armed visualization functions as a dhyāna-support (iconographic concentration) that stabilizes intent, channels protective power, and aligns the rite with a definite deity-form.