
Adhyāya 134 — त्रैलोक्यविजयविद्या (Trailokya-vijayā Vidyā)
Dieses Kapitel stellt die Trailokya-vijayā vor, eine auf Sieg ausgerichtete Vidyā, die Īśvara lehrt, als Gegenmittel, das feindliche Yantras und hemmende Kräfte „zermalmt“. Zunächst bewahrt der Text rezensionelle Varianten, die den Beinamen des Mantras nuancieren—betont werden Kummervernichtung, die Fähigkeit, andere Mantras zu übermächtigen, sowie die Beseitigung von Feind, Krankheit und Tod—bevor die eigentliche Offenbarung beginnt. Das Ritual konzentriert sich auf die Anrufung Jaya in einer furchterregenden, zornvollen Gestalt: blau gefärbt, von preta-gaṇas begleitet, als zwanzigarmig visualisiert, mit einer Mantra-Folge, die Durchbohren, Zerschneiden und siegreiche Eroberung „über die drei Welten“ befiehlt. Der Übende vollzieht pañcāṅga-nyāsa und opfert rote Blumen ins Feuer (homa), wodurch innere Sakralisierung (nyāsa) und äußere Oblation verbunden werden. Eine Zusatzformel zählt sodann zwingende Operationen auf—stambhana (Stillstellung), mohana (Verblendung/Betörung), drāvaṇa (Vertreibung), ākarṣaṇa (Anziehung)—sowie kosmische Hyperbeln (Berge versetzen, Ozeane austrocknen) und mündet in eine Anwendung zur Feindunterwerfung mittels eines Erd-/Tonbildes, das mit einem Schlangennamen verknüpft ist.
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It is presented as a victory-granting mantra-vidyā that crushes hostile yantras and is used for battlefield advantage, specifically leading to the breaking of an enemy army through recitation with nyāsa and homa.
The chapter specifies pañcāṅga-nyāsa followed by homa offerings of red flowers; it also gives a visualization/worship profile of Jaya as blue, preta-attended, and twenty-handed.