Adhyaya 131
Jyotisha & YuddhajayarnavaAdhyaya 1310

Adhyaya 131

Ghāta-cakra and Related Diagrams (घातचक्रादिः)

Herr Agni (als Īśvara in der Erzählstimme dieses Kapitels) lehrt im Yuddhajayārṇava ein geordnetes, auf Jyotiṣa beruhendes Entscheidungssystem für den Krieg. Zunächst werden zyklische Diagramme angelegt: Vokale werden richtungsbezogen im Uhrzeigersinn gesetzt, die Monate ab Caitra auf einem Rad gedreht und die tithi von Pratipat bis Pūrṇimā markiert. Die Günstigkeit wird durch bestimmte „Berührungen“ im Caitra-Zyklus beurteilt, wobei ungerade/ungleiche Anordnungen förderlich und gerade/gleiche ungünstig sind. Danach werden Sieg und Niederlage mit der Logik von nāma-akṣara und svara (kurzer/langer Vokal) verknüpft: metrische Stellung und das Hervortreten der Vokale am Anfang/Ende der Äußerung gelten als Omen von Tod oder Triumph. Das Naracakra wird als Nakṣatra-Aggregat beschrieben, das mittels nyāsa auf eine körperähnliche Figur gelegt wird (Kopf, Mund, Augen, Hände, Ohren, Herz, Füße, geheime Region). Als tödliche Konstellation gilt, wenn die Sonne eine Nakṣatra mit Saturn, Mars und Rāhu teilt. Abschließend wird das Jayacakra durch alphabetische Eintragung und Liniengitter umrissen, kosmologische Kategorien (Richtungen, graha, Weise, tithi, nakṣatra usw.) zugeordnet, namensbasierte Summen durch acht (Vasus) geteilt und relative Stärken über symbolische Tiere gerankt—eine knappe Kriegsomen-Analyse, verwurzelt in der Agneya Vidyā.

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Frequently Asked Questions

The chapter emphasizes constructing and reading multiple cakras (Ghāta-, Nara-, and Jaya-cakra) using directional vowel placement, month–tithi rotation, nakṣatra nyāsa on a body-map, and name-akṣara based numerical computation (including division by eight, the Vasus).

By treating strategic discernment (yuddha-nirṇaya) as a dharmic discipline grounded in cosmic order (tithi–nakṣatra–graha), it frames worldly action as accountable to sacred law—training the practitioner to align intent, speech (nāma/svara), and action with ṛta, thereby supporting both righteous success (bhukti) and inner steadiness conducive to mokṣa.