Adhyaya 129
Jyotisha & YuddhajayarnavaAdhyaya 1290

Adhyaya 129

अर्घकाण्डम् (Argha-kāṇḍa) — Standards of Argha and Month-wise Prescriptions under Portent Conditions

Im Strom des Yuddhajayārṇava wendet sich Herr Agni von taktischen und diagrammatischen Fragen zur dharmischen Ökonomie der Antwort, wenn unheilvolle Erscheinungen auftreten. Er bestimmt argha als einen kalibrierten Maßstab von Darbringung und Gegengabe, ausgelöst durch öffentliche Vorzeichen: Meteorfall, Erdbeben, unheilverkündenden Donner, Finsternisse, das Erscheinen von Kometen sowie richtungsbezogene Feuersbrünste. Nach der Jyotiṣa sind dies Störungen, die rituell und materiell zu stabilisieren sind. Die Weisung wird sodann ausdrücklich kalendarisch: Der Praktizierende soll die Zeichen Monat für Monat verfolgen und Sammlung wie Schenkung von Kostbarkeiten entsprechend staffeln. In Caitra verschärfen sich die Wirkungen innerhalb eines Sechsmonats-Horizonts; in Vaiśākha ist der gesammelte Vorrat sechsfach zu vermehren; in Jyaiṣṭha und Āṣāḍha stehen Grundgetreide (Gerste, Weizen) im Vordergrund. Die folgenden Monate benennen geeignete Gabenmedien: Ghee/Öl (Śrāvaṇa), Gewänder und Getreide (Āśvina), Getreide (Kārttika), gekaufte Geschenkartikel (Mārgaśīrṣa), Safran und Düfte (Puṣya), Getreide (Māgha) sowie gekaufte Aromatika (Phālguna). So verbindet das Kapitel Omenkunde, saisonale Ökonomie und dharmisches Schenken zu einem einzigen Kriegs-Auspizienprotokoll: soziale Versorgung und rituelle Korrektheit werden zu Werkzeugen von Widerstandskraft und Sieg.

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Frequently Asked Questions

A month-by-month argha/dāna prescription that specifies the appropriate gift-substances (grains, ghee/oil, garments, perfumes, purchased items) and scaling rules when major portents (e.g., eclipse, meteor, earthquake, comet) occur.

It frames crisis-response as Dharma: calibrated giving and auspicious timing transform fear-inducing portents into disciplined action, supporting social welfare and ritual order while cultivating restraint and merit aligned with Purushārthas.