Adhyaya 122
Jyotisha & YuddhajayarnavaAdhyaya 1220

Adhyaya 122

Chapter 122 — Kāla-gaṇana (Computation of Time)

Agni beginnt eine technische Darlegung der geordneten Zeitberechnung (samāgaṇa), gegründet auf die Sonnenbewegung und die Mondmonate, die mit Caitra einsetzen. Das Kapitel entfaltet sodann ein regelgebundenes Rechenschema, das codierte Zahlwörter und Stellenoperationen nutzt, um kalendarische Faktoren zu gewinnen: vāra (Wochentag), tithi (Mondtag), nāḍī/ghaṭikā (Zeiteinheiten), nakṣatra (Mondhaus), yoga und karaṇa. Beschrieben wird eine schrittweise Arithmetik—Subtraktionen, Multiplikationen mit 60, Umgang mit Quotient und Rest (einschließlich „Schuld“/negativer Werte) sowie monatliche Korrekturen—nebst Sonderfällen wie rückwärts gerichtetes Zählen von bestimmten rāśis (Tierkreiszeichen) und Bedingungen von Unreinheit oder Verfahrensabweichung, die ein ausgleichendes Opfer entsprechend der berechneten Abweichung erfordern. Den Abschluss bilden Regeln zur Stabilisierung des yoga durch Gleichsetzung der Sonnen‑ und Mondmaße und zur Bestimmung der karaṇas (einschließlich Kintughna bei Pratipad), wodurch präzise Kalenderkunde als dharmische Technologie erscheint, die rituelle Zeitsetzung, soziale Ordnung und die Ausrichtung des Handelns am kosmischen Gesetz gewährleistet.

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Frequently Asked Questions

A procedural arithmetic for calendrical computation: operations with multipliers (notably 60), quotient/remainder placement, fixed remainders (e.g., 27 for nakṣatra/yoga), month-by-month insertions (kṣepa), and handling of ṛṇa (negative) cases and reverse-counting across specific rāśis.

By establishing kāla-śuddhi—right timing and corrected calendrical factors—so rituals and vows align with cosmic order; the chapter frames precise Jyotiṣa computation as a dharmic aid that supports efficacy of practice, ethical order, and inner discipline toward puruṣārthas.