
Mahā-dānāni (The Great Gifts) — Ṣoḍaśa Mahādāna, Meru-dāna, and Dhenū-dāna Procedure
Agni geht vom vorangehenden Kapitel über die Definitionen von dāna zu einer geordneten Darlegung des Mahādāna über und betont den kanonischen Satz der sechzehn „großen Gaben“, beginnend mit Tulāpuruṣa und Hiraṇyagarbha. Er zählt sinnbildliche Spenden auf: kosmische Modelle (Brahmāṇḍa), wunscherfüllende Zeichen (Kalpavṛkṣa/Kalpalatā), großangelegte Vermögensübertragungen (go-sahasra) sowie kunstvoll gefertigte Goldformen wie Kāmadhenu, Pferd und Wagen, bis hin zu rituellen Darbringungen wie Viśvacakra und dem Modell der sieben Ozeane. Danach bestimmt das Kapitel Meru-dāna als „Berggaben“ (Getreide, Salz, Jaggery/Rohrzuckerblock, Gold, Sesam, Baumwolle, Ghee, Silber, Zucker), abgestuft nach präzisen Maßen (droṇa, bhāra, pala, tulā) und auszuführen in maṇḍapa und maṇḍala nach der Verehrung der Gottheiten, mit abschließender Übergabe an einen geeigneten Brāhmaṇa. Anschließend beschreibt Agni zehn dhenū-Gaben (z.B. guḍa-, ghṛta-, tila-, jala-, kṣīra-, madhu-dhenū), einschließlich Bauvorschriften (Gefäße vs. Haufen), Ausrichtung (Kuh nach Osten, Füße nach Norden) und einer sorgfältigen Ikonographie der guḍa-dhenū (Materialien, Farben, Schmuck). Das Ritual wird durch Lakṣmī-zentrierte Mantras besiegelt, die die kuhgestaltige Göttin mit Svāhā/Svadhā und kosmischen Mächten identifizieren; danach wird die Gabe förmlich dargebracht. Den Abschluss bilden Verheißungen des Verdienstes: himmlischer Lohn, Erhebung der Linie durch die Kapilā-Kuh und die Vaitaraṇī-Kuhgabe nahe dem Tod als Übergangshilfe am Tor Yamas—wodurch rituelle Genauigkeit mit Heilsgewissheit verknüpft wird.
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It standardizes ritual charity through exact metrology and grading—droṇa/āḍhaka for capacity and pala/tulā/bhāra for weight—applied to Meru-dāna ‘mountain’ heaps and to the modeled dhenū-gifts, including orientation, materials, and recipient protocol.
By converting wealth into a consecrated act—performed with worship, mantras, and correct measures—it frames dāna as a purifier that yields puṇya, śānti, and eligibility for Bhukti and Mukti, culminating in death-proximate rites (Vaitaraṇī-dāna) aimed at safe passage beyond Yama’s threshold.