
Prastāra-nirūpaṇa — Explanation of Prastāra (Tabulation/Matrix of Metres)
Herr Agni ordnet den «prastāra» als regelgeleitete Methode zur Aufzählung metrischer Möglichkeiten, nimmt die gāthā als Referenzfall und erläutert, wie Folgen erzeugt und miteinander verglichen werden. Das Kapitel führt operative Verfahren der klassischen Prosodie-Kombinatorik ein: Naṣṭa (rückwärtige Bestimmung vom Index zum Muster) und Uddiṣṭa (vorwärtige Enumeration), einschließlich Gerade/Ungerade-Regeln, Halbierungsschritten und Zählkorrekturen. Sodann wird prastāra mit dem Meru-prastāra (einer Pascal-ähnlichen Anordnung) verknüpft und eine „Essenz des chandas“ formuliert: Zahlen werden verdoppelt und um eins vermindert, und Anzahlen werden durch stufenweises Auf- und Absteigen gewonnen (Bild von adhvā/aṅgula). Die Darstellung rahmt Kombinatorik als heilige Ordnung: Die Metrik wird zu einem mathematischen Dharma, der die Unversehrtheit der Rezitation bewahrt und systematisches Wissen über alle zulässigen Formen ermöglicht.
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Algorithmic rules for prastāra generation and lookup—especially Naṣṭa and Uddiṣṭa methods, halving/parity operations, and the Meru-prastāra basis for metrical counts.
It systematizes correct metrical knowledge, supporting faithful preservation of mantra/poetry and cultivating disciplined intellect—an applied form of dharmic rigor aligned with sacred transmission.