
Samavṛtta-nirūpaṇa — Definition of Samavṛtta (Equal-syllabled Metres)
Herr Agni wendet sich von den ardhasama-Metren den samavṛtta-Metren (gleichsilbigen Versmaßen) zu und legt dar, wie solche Strukturen durch yati (Zäsur), viccheda (metrische Trennung) sowie durch die Bestimmung der gaṇa an mittleren und abschließenden Stellen erkannt werden. Das Kapitel wirkt als technischer Katalog: Es nennt zahlreiche vṛtta und verknüpft sie mit gaṇa-Sequenzen, Merkhilfen-Gruppierungen und gelegentlichen Hinweisen zur Platzierung und Einordnung (höhere Gruppen, upajāti-Typen). Zugleich verweist es auf die Piṅgala-Tradition, indem es ältere Lehren und systematische Gliederungen erwähnt, und mündet in Bemerkungen zu gāthā-prastāra sowie zur Logik von Permutation und Tabellierung. Insgesamt rahmt Agni die Prosodie als disziplinierte Wissenschaft von Klang und Form: Wer die gaṇa-Muster meistert, bewahrt dichterische und rituelle Rede mit Genauigkeit, erhält die dharmische Überlieferung und ermöglicht verfeinerte literarische Gestaltung.
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Identification of samavṛtta metres through gaṇa-sequences and structural markers such as yati (pause) and viccheda (metrical division), alongside named vṛttas and upajāti variants.
Correct prosody safeguards mantra and śāstric recitation; disciplined sound-structure becomes a dharmic practice that supports both accurate transmission and inward steadiness (sādhana through precision).